Moskauer Gespräch: „Si vis pacem, para bellum“ – Wer Frieden wünscht, bereite Krieg vor? Emotionen und Sprache als Eskalationsrisiken,  sichere Methoden der Friedenswahrung & vielversprechende Chancen der deutsch-russischen Annäherung in 2021″

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir freuen uns, Sie zu den Moskauer Gesprächen ONLINE einladen zu dürfen:

„Si vis pacem, para bellum“  Wer Frieden wünscht, bereite Krieg vor? Emotionen und Sprache als Eskalationsrisiken,  sichere Methoden der Friedenswahrung & vielversprechende Chancen der deutsch-russischen Annäherung in 2021.

Weltweite Analysen der Friedensforschung zeigen, dass internationale Konflikte keinesfalls unausweichlich sind. Häufig entgleiten sie einer komplexen Kette von Entscheidungen verschiedener Akteure, die durchaus eine Alternative hatten. Angesichts der russisch-europäischen Beziehungen der letzten Jahre mehren sich die Befürchtungen: Könnte eine weiter anhaltende Negativ-Spirale von außenpolitischen Entwicklungen und öffentlichen Diskursen auch eine eigene „schlafwandelnde“ Eskalationsdynamik entwickeln?

Gerade Worte bereiteten in den internationalen Beziehungen des Öfteren schon ursprünglich gar nicht intendierten Taten den Boden. Im Wahljahr 2021 scheint daher umso mehr gemeinsame Achtsamkeit geboten. Auch global scheint der Friedensgedanke im Wirkkreis moderner Kommunikationsmittel kein „Selbstgänger“. Wie dringlich ist es daher derzeit, weltweit die gemeinsame Friedenswahrung in ihrer Bedeutung und ihren Erfolgen wach zu halten? Welches sind die meist versprechenden Chancen der Deeskalation zwischen Europa und Russland? Wie können in 2021 grundlegend die Handlungsspielräume gesichert werden, damit alle einen Schritt aufeinander zugehen können?

Freuen Sie sich auf deutsch-russische Antworten aus Expertenhand im Moskauer Gespräch moderiert von Andreas Stopp, Deutschlandfunk mit

  • Vladimir Grinin, ehem. Botschafter der Russischen Föderation in Berlin (2010–2018) (angefragt)
  • Prof. Dr. Alexei Gromyko, Direktor des Europainstituts an der Russischen Akademie der Wissenschaften und korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau
  • Prof. Dr. Sönke Neitzel, Lehrstuhl für Militärgeschichte / Kulturgeschichte der Gewalt, Universität Potsdam, Mitglied in der Gemeinsamen deutsch-russischen Kommission für die Erforschung der jüngeren Geschichte der deutschrussischen Beziehungen (Vertrauensbildung durch wissenschaftliche Zusammenarbeit)
  • Dr. Regina Heller, Wissenschaftliche Referentin am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik, Hamburg, Mitglied im DFG-Projekt Claiming respect – the socio-emotional dimension of Russia’s relations with the West (angefragt)
  • Alexander Golz, freier Journalist (angefragt) und Militärexperte, Moskau.

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